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Neuer Artikel Kausalanalyse von Zeitreihen mit Hilfe der Transferentropie :
In diesem Artikel wird erörtert, wie die statistische Kausalität zur Ermittlung prädiktiver Variablen eingesetzt werden kann. Wir werden die Verbindung zwischen Kausalität und Transferentropie untersuchen und einen MQL5-Code zur Erkennung von direktionalen Informationsübertragungen zwischen zwei Variablen vorstellen.
Empirische Daten können trügerisch sein. Nur weil sich zwei Variablen scheinbar parallel zueinander bewegen, heißt das nicht, dass die eine die andere verursacht. Deshalb gilt der Spruch „Korrelation ist keine Kausalität“. Die Korrelation misst lediglich, wie zwei Variablen miteinander verbunden sind, nicht warum sie miteinander verbunden sind. Stellen Sie sich zum Beispiel eine starke Korrelation zwischen dem Verkauf von Speiseeis und dem Aktienkurs im Sommer vor. Das bedeutet nicht, dass der Kauf von Eiscreme die Aktie steigen lässt! Wahrscheinlicher ist ein versteckter Faktor, wie die Jahreszeit selbst, der beide Variablen unabhängig voneinander beeinflusst. Ebenso kann ein Zusammenhang zwischen den Aktien eines Unternehmens und den Goldpreisen bestehen, aber die eigentliche Ursache könnte etwas ganz anderes sein, wie die allgemeine Marktstimmung oder die Inflation, die beide Preise beeinflusst. Diese Beispiele zeigen, dass korrelierte Daten irreführend sein können. Sie zeigen eine Verbindung, aber nicht den Grund dafür. Um wirklich zu verstehen, ob eine Sache eine andere verursacht, brauchen wir fortschrittlichere Instrumente.
Das Konzept der Kausalität, also die Vorstellung, dass ein Ereignis ein anderes hervorruft, ist für die wissenschaftliche Forschung von grundlegender Bedeutung. Die genaue Definition von Kausalität ist jedoch eine vielschichtige Herausforderung mit tiefgreifenden philosophischen, physikalischen und statistischen Überlegungen. Im Idealfall würde eine Ursache immer eine einzige Wirkung hervorrufen. Es kann jedoch schwierig sein, einen einzelnen kausalen Faktor aus dem oft komplexen Geflecht von Einflüssen zu isolieren, die sich auf ein Ergebnis auswirken. So kann beispielsweise ein Anstieg des Handelsvolumens mit einem Anstieg des Aktienkurses korrelieren, aber auch andere Faktoren wie die Marktstimmung und die Veröffentlichung von Wirtschaftsdaten können eine wichtige Rolle spielen. In solchen Szenarien verwenden die Forscher statistische Verfahren, um kausale Zusammenhänge abzuleiten.
Autor: Francis Dube